Kreis Euskirchen. Einmal quer durch den Wahlkreis von Klaus Voussem ging es für NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach bei ihren Besuchen in Dahlem und Euskirchen. In Euskirchen zeigte Klaus Voussem zusammen mit Geschäftsführer Oliver Knuth von der EUGEBAU und Bürgermeister Dr. Uwe Friedl der Heimatministerin den denkmalgeschützten „Alten Schlachthof“, der in die Quartiersentwicklung mit eingebunden werden soll. Bei einem Rundgang durch das angrenzende Erftquartier zeigten Klaus Voussem und Oliver Knuth der Ministerin das innovative Wohnviertel mit öffentlich gefördertem Wohnungsbau. Die Wohnungen werden mit Wärmepumpen sowie mit Solaranlagen beheizt und sind CO2neutral. Auch ein Elektroauto gehört zum Erftquartier und kann mittels eCarSharing in Zusammenarbeit mit der e-regio benutzt werden. Mit Unterstützung der Lebenshilfe HPZ werden auch Menschen mit Handicap dort eine Wohnung finden.

Neben einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Euskirchen konnte sich Ministerin Ina Scharrenbach an einem spannenden Projekt beteiligen: Der Füllung und Versiegelung einer Zeitkapsel. Diese soll erst im Jahr 2068 wieder geöffnet werden. Neben den Kindergartenkindern der KiKa Auenland nutzten auch Klaus Voussem und Ina Scharrenbach die Möglichkeit, eine persönliche Botschaft für die Nachwelt zu hinterlassen.

In Dahlem empfing der Gemeinderat um Bürgermeister Jan Lembach die Ministerin am Vereinhaus und stellte die Gemeinde vor. Besonders stolz war Lembach auf die Sanierung des Vereinshauses, den die Bewohner Dahlems ehrenamtlich gestemmt hatten. Durch Spenden und über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden konnte der Vorraum des Vereinshauses, den die Gemeinde dem Schützenverein für einen symbolischen Euro abgekauft hatte, frisch renoviert werden. Dort, so Ortsvorsteherin Marita Schramm, treffe sich die Ortsbevölkerung zu Festen oder um am Wochenende ein Bier zu trinken. Derzeit wird zudem der Saal des Vereinshauses renoviert. Von diesem ehrenamtlichen Engagement zeigte sich Ina Scharrenbach tief beeindruckt und im Weg des Heimatministeriums bestärkt, „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Form von Förderprogrammen zu leisten.

Bürgermeister Jan Lembach ging zudem auf das sehr erfolgreiche Städtebauprojekt ein, mit dem die Gemeinde aktiv den Leerstand im Kernort beheben konnte. Nach der Weiterfahrt nach Kronenburg konnte sich Ministerin Scharrenbach über die jüngsten Erfolge zum Erhalt des historischen Burgrings informieren und zudem die traumhafte Aussicht von den Ruinen der Kronenburg über die Eifeler Landschaft genießen.

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