StadtratsfraktionWahlprogramm

Schwarz-grüne Listenvereinbarung für Euskirchen vereinbart

Euskirchen. „Gestaltungspakt für Euskirchen“: So lautet der Leitgedanke für die Listenvereinbarung zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen für die Wahlperiode 2020-2025 im Euskirchener Stadtrat.

„Wir wollen Euskirchen weiterhin aktiv gestalten und nach vorne bringen“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Voussem MdL bei der Vorstellung der Listenvereinbarung. Zusammen mit dem Listenpartner kommt die CDU-Fraktion auf 31 von 58 Stimmen im Stadtrat, die beiden Fraktionen haben damit drei Stimmen mehr als für eine Mehrheit benötigt wird.

Mit der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen habe man gemeinsame Schnittmengen identifiziert und sich auf mehrere Eckpunkte geeinigt, die man in den kommenden Jahren zusammen umsetzen möchte, so Voussem. Bei der Wohnraumpolitik sollen neue Wohnformen gefördert werden, etwa Mehrgenerationenhäuser, genossenschaftliches Bauen soll durch die EUGEBAU beratend begleitet werden. Beim klimaneutralen Bauen sollen städtische Gebäude eine Vorbildfunktion einnehmen, etwa bei der Bestückung mit Photovoltaikanlagen. Zudem sollen neue Gewerbeflächen entwickelt werden.

Beiden Fraktionen ist es ein Anliegen, die Mobilität durch eine Optimierung des Taktverkehrs der SVE zu steigern und so eine bessere Anbindung der Ortsteile zu erreichen, besonders von Frauenberg und Schweinheim. „Wir möchten zudem den Radverkehr fördern, damit Euskirchen auch als ‚Fahrradfreundliche Stadt‘ wahrgenommen wird“, so Voussem. Hierzu soll ein Radwegekonzept erarbeitet werden, um Lücken im Netz zu schließen. Mehr Ladestationen für PKW und E-Bikes runden das Vorhaben ab.

Bei der Bildung soll in die Qualität der offenen Ganztagsschulen investiert werden. Zudem sollen Schulen bei der Digitalisierung stärker unterstützt werden.

Erst im Juni hatte der Stadtrat die Einrichtung eines Kriminalpräventiven Rats beschlossen, in dem sich Vertreter von Stadt, Kreis, Sozialdiensten und Polizei zur Kriminalprävention austauschen. Um die Sicherheit im Stadtgebiet weiter zu erhöhen, sollen die nun erarbeiteten Ansätze des Kriminalpräventiven Rats umgesetzt werden. Ebenfalls ist eine Evaluierung der Euskirchener Stadtordnung geplant.

Für die Verwaltung hat die Listenvereinbarung von CDU und Bündnis 90/Die Grünen die Einrichtung eines Ausschusses für Personal und Gleichberechtigung bereits erfolgreich beantragt. Dort soll etwa der Gesamtstellenplan vorberaten werden. „Alle Vorhaben zielen darauf ab, Euskirchen noch lebenswerter zu machen“, So Klaus Voussem. „Wenn wir Fachkräfte hier halten wollen, dann müssen wir ihnen Wohnraum bieten können und einen schnellen Weg zur Arbeit. Unser Gestaltungspakt stellt Euskirchen dafür gut für die Zukunft auf.“

 

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