KreistagsfraktionStadtverband

Bericht aus dem Ausschuss für Planung, Nachhaltigkeit und Mobilität

George Tulbure

Kreistagsabgeordneter

Einen thematisch bunten Blumenstrauß haben die Ausschussmitglieder bereits in der ersten Sitzung des Ausschusses für Planung, Nachhaltigkeit und Mobilität am 23.11.2020 intensiv beraten. Die neue Ausrichtung des Ausschusses, der in der letzten Wahlperiode Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr hieß, geht auf die Initiative der CDU-Fraktion zurück. Durch die Neubenennung soll zum Ausdruck kommen, dass der Ausschuss die drängendsten Zukunftsfragen aus dem Themenkomplex der Nachhaltigkeit und der Mobilität aktiv anpacken und lokale Maßnahmen im Kreis entwickeln wird.
In der konstituierenden Sitzung wurden zunächst die Auswirkungen des Wohnungsmarktgutachtens der Landesregierung für den Kreis Euskirchen beraten. „Keine einzige Neubauwohnung im Kreis steht leer“ stellt Günter Weber, Sprecher der CDU-Fraktion, hierzu fest. „Gerade die Pandemie mit ihren Ausgangsbeschränkungen wird eine weitere Attraktivierung des ländlichen Raumes und damit in besonderer Weise des Kreises Euskirchen mit sich bringen“, so Weber weiter, der im Ergebnis resümierte, dass der Kreis ein hohes Potential für Ansiedlungswillige aus den Großstädten bietet. Hieraus folgt nach Überzeugung der CDU-Fraktion, dass der tatsächliche Wohnungs-Bedarf größer ist, als das Gutachten und damit die planerischen Grundlagen des Landes derzeit berücksichtigen. Die aktive Einwirkung wird daher eine der wesentlichen Steuerungsaufgaben der Kreispolitik in den kommenden Jahren werden.
Ziel der CDU-Fraktion ist es hierbei aber auch, trotz der sinnvollen Ausweisung von Neubaugebieten, auch einen Leerstand der bestehenden Immobilien in den Kernstädten zu verhindern und somit einer Verödung der Innenstädte vorzubeugen.

Stichwort Attraktivität: Es gibt gute Neuigkeiten bei den Zugverbindungen im Kreis:
Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 werden diverse Verbesserungen eintreten. Insbesondere wird auf der Eifelstrecke (RE 12 / 22 und RB 24) der 30-Minuten-Takt im Bereich Köln – Euskirchen bis Mitternacht verlängert. Zudem wird ein zusätzliches Fahrtenpaar ab Köln um 02:00 Uhr nach Euskirchen (Ankunft 02:53 Uhr) eingesetzt. Neu ist auch die Verlängerung der Frühfahrt (05:56 Uhr) von Köln über Euskirchen hinaus bis nach Kall (Ankunft um 06:54 Uhr).
Auch auf der Voreifelbahn (S 23 / RB 23) wird der 30-Minuten-Takt auf der Strecke Euskirchen – Bonn bis 0:39 Uhr fortgeführt. Zusätzlich wird das Nachtangebot an Wochenenden ausgebaut, sodass die letzte Fahrt von Bonn nach Euskirchen um 02:39 Uhr beginnen wird.
Verbesserungen ergeben sich auch auf dem Abschnitt Euskirchen – Bad Münstereifel (RB 23). Der Betrieb verlängert sich montags bis freitags abends jeweils um eine Stunde (neu: 21:33 Uhr Abfahrt in Euskirchen; zurück um 22:05 Uhr Abfahrt in Bad Münstereifel). Morgens setzt um 04:33 Uhr in Euskirchen eine Frühfahrt nach Bad Münstereifel ein, so dass um 05:05 Uhr die erste Fahrt von Bad Münstereifel starten kann.
Die vormittägliche Taktlücke der Bördebahn (RB 28, Euskirchen – Düren) wird geschlossen, sodass ab Dezember 2020 ein durchgehender Zweistundentakt gilt. Die Fahrzeit zwischen Düren und Euskirchen verkürzt sich auf 46 Minuten. Unter der Woche kommt es zu Änderungen im Minutenbereich, am Wochenende wird der Zeitgewinn durch eine 11 Minuten spätere Abfahrt in Euskirchen an die Fahrgäste weitergegeben.

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