Stadtratsfraktion

„Coole“ öffentliche Räume für Euskirchen gefordert

Euskirchen. Die Stadt Euskirchen, Privatleute und Gewerbetreibende sollen sich besser an den Klimawandel anpassen. Dazu haben die Stadtratsfraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt, damit die Stadt am Sofortprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ des NRW-Umweltministeriums teilnimmt. Das Programm bietet eine Unterstützung bei der Anpassung an den Klimawandel, läuft bis zum Februar 2022 und ist Teil der Corona-Soforthilfen der NRW-Landesregierung.

„Wir möchten, dass die Stadt Euskirchen eine Möglichkeit schafft für private und gewerbliche Interessenten, um Mittel aus dem Sofortprogramm, mit Unterstützung der Stadt Euskirchen, zu beantragen“, so Klaus Voussem MdL, CDU-Fraktionsvorsitzender. Die Hilfe der Stadt ist dabei essenziell, denn Zuwendungsempfänger sind ausschließlich Städte, Gemeinden und Kreise. Diese sind dann berechtigt, die Zuwendungen an private Immobilieneigentümer weiterzuleiten. Zudem soll der Eigenbetrieb ZIM die Umsetzung möglicher Maßnahmen aus dem Sofortprogramm im Bereich der städtischen Gebäude und Schulen prüfen und kurzfristig im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften berichten.

Gefördert wird zum einen durch das Programm eine Dach- und Fassadenbegrünung an öffentlichen und privaten Gebäuden. „Es werden auch ‚coole‘ öffentliche Räume gefördert, also Maßnahmen zur Hitzeminderung im öffentlichen Raum, wie etwa auf Straßen“, so Voussem.

Im zweiten Teil des Programms werden Schulen unterstützt, die ihre Schulhöfe entsiegeln und begrünen. Förderfähige Maßnahmen müssen so ausgestaltet sein, dass sie der Wasserversickerung, -speicherung und/oder der Abmilderung von Hitze dienen.

Über den Antrag „Klimaresilienz in Kommunen“ soll der Haupt- und Finanzausschusses am 23. März 2021 beraten.

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