Stadtratsfraktion

CDU: Eine Politik, die Euskirchen voranbringt

„Euskirchen ist eine starke Stadt. Euskirchen ist eine solidarische Stadt.“ Ein hoffnungsvolles Bild von Euskirchen zeichnete der CDU Fraktionsvorsitzende Klaus Voussem MdL während seiner diesjährigen Haushaltrede. Hauptthema war – natürlich – die Corona-Pandemie, die bald ein Ende haben könnte. Voussem: „Wir brauchen jetzt weiterhin Geduld und gemeinsame Rücksichtnahme, damit wir in eine geordnete Normalität zurückkehren können.“ Zwar gebe es weiter Unzulänglichkeiten, etwa bei digitalen Kontaktnachverfolgung, aber die Solidarität der Menschen lasse die Krise vorübergehen.

Dennoch gebe es zahlreiche Verstöße gegen die Coronaregeln – ein Zeichen, dass es um Sicherheit und Ordnung in Euskirchen nicht zum Besten bestellt ist. „Bei ihren Kernaufgaben bleibt die Verwaltung indes mehr oder minder tatenlos“, so Voussem. „Die Situation im Viehplätzchen-Viertel und rund um den Bahnhof ist trotz vollmundiger Ankündigungen unverändert prekär.“ So sei der Weitblick vor allem der SPD in der neuen Wahlperiode leider auf der Strecke geblieben. Voussem: „Während eine Ratsminderheit sich im „Klein-Klein“ von Hundehaufen & Co. verliert und der Bürgermeister wenig durchdachte Schnellschüsse wie die planlose Sperrung der letzten noch funktionierenden Geschäftsstraße ohne Leerstand in der Innenstadt durchboxt, bleiben wichtige Zukunftsthemen liegen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, es wird sich mehr um die Befindlichkeiten Weniger gekümmert, statt Politik für die Vielen zu machen. Nicht anders kann ich manchen Aktionismus der letzten Monate einordnen.“

Dem gegenüber steht das Gestaltungsbündnis zwischen CDU und Grünen. Voussem: „Wir wollen Euskirchen zukunftsfest machen. Die kommenden Jahre werden ein Jahrzehnt der Modernisierung und des beschleunigten Wandels sein. Themen wie wirtschaftliche Weiterentwicklung, Klimaschutz, Mobilitätswende, Digitalisierung, öffentliche Sicherheit und demografische Veränderung müssen angepackt werden. „Gemeinschaftlich müssen wir auch die Lehren aus Corona ziehen, damit unsere Stadt wieder Schrittmacher und Richtungsgeber werden kann“, so der CDU Fraktionsvorsitzende.

Bis 2025 sollen pro Jahr je 50.000 Euro in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur fließen, etwa Lückenschlüsse von Radwegen, sichere Schulwege und E-Bike-Abstellanlagen. Der Takt der SVE soll weiter verbessert werden, damit der Umstieg auf den ÖPNV lohnt.

An den Schulen sollen noch mehr Unterrichtsräume mit stabilem WLAN ausgestattet werden. Voussem: „Zu lernfreundlichen Schulen gehören für uns auch attraktive Schulhöfe. Wir wollen versiegelte Außenflächen in begrünte und sonnengeschützte „Oasen“ für Erholung, Bewegung und Unterricht verwandeln.“

Ein kommunales Wohnraumforum soll eine konkrete Bedarfsanalyse zum Wohnungsmarkt und zum geförderten Wohnraum unter Einbeziehung externen Sachverstands sowie lokaler Akteure wie der EUGEBAU, Bauträger, Makler, Banken und der Fachverwaltungen des Kreises und der Stadt Euskirchen für Wohnen und Soziales erarbeiten. Voussem: „So reagieren wir auf den demografischen Wandel: Wir möchten, dass die wachsende Zahl älterer Menschen in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben kann – selbstbestimmt und altersgerecht.“

Für die Jahre 2020 und 2021 erhalten die gemeinnützigen eingetragenen Euskirchener Vereine eine städtische Corona-Hilfe. Zum Neustart nach der Pandemie soll es nach dem Willen der CDU einen Zuschuss für die Brauchtumspflege geben, konkret für die im kommenden Jahr sicher wieder in der Kernstadt und den Ortsteilen stattfindenden Karnevalsumzüge.

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