Für den Brandfall gut vorbereitet sein

Wie gut ist die Stadt Euskirchen auf einen Wald- oder Vegetationsbrand vorbereitet? Das möchte die CDU-Stadtratsfraktion wissen und hat einen Antrag gestellt, damit das Thema in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 01.10.2026 behandelt wird. Die Verwaltung und die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Euskirchen werden gebeten, dem Ausschuss einen Sachstandsbericht über die derzeitigen Vorplanungen sowie mögliche kurz-, mittel- und langfristige Weiterentwicklungen zur Gefahrenabwehr bei Wald-, Flächen- und Vegetationsbränden vorzulegen.

„Die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden führen auch bei uns zu einem steigenden Risiko von Wald-, Flächen- und Vegetationsbränden. Aktuelle Brandereignisse in unserer Region und im benachbarten Ausland verdeutlichen, dass sich solche Einsatzlagen innerhalb kurzer Zeit dynamisch entwickeln und erhebliche personelle sowie materielle Ressourcen binden können.“ So der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Voussem MdL. Deshalb möchte seine Fraktion etwa wissen, wo besonders gefährdete Bereiche liegen sowie eine Bewertung möglicher Gefährdungen angrenzender Wohnbebauung und kritischer Infrastruktur. Auch zum vorhandene Fahrzeug- und Gerätekonzept für Vegetationsbrände sowie der Löschwasserversorgung außerhalb der Ortschaften soll sich die Verwaltung äußern. Zudem möchte die CDU-Fraktion erfragen, welche Möglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung und Lagebeurteilung, etwa durch Drohnen, sowie zur Information und Warnung der Bevölkerung besteht.

„Wir müssen wissen, ob die bestehenden taktischen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen für solche Einsatzlagen weiterhin ausreichend sind und welche Weiterentwicklungen gegebenenfalls erforderlich werden“, so Voussem. „Ziel des Antrags ist ausdrücklich eine Bestandsaufnahme und vorausschauende Gefahrenabwehrplanung. Dabei soll dargestellt werden, welche Konzepte und Ressourcen bereits vorhanden sind, wo aus Sicht der Wehrführung Optimierungspotenzial besteht und welche Maßnahmen kurz-, mittel- oder langfristig sinnvoll erscheinen.“

Foto: Martin Duske
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