Stadtverband

Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Veybachausbaus

Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Veybachausbaus von Wißkirchen bis Euenheim. Für die 80 prozentige Förderung und den vorzeitigen Maßnahmenbeginn hat sich der Euskirchener CDU Landtagsabgeordnete Klaus Voussem persönlich beim Umweltministerium des Landes NRW eingesetzt. Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes wird der Veybach nun zwischen der Georgstraße in Euskirchen und dem Westrand von Wißkirchen in zwei Bauabschnitten umgestaltet. Im Bereich Wißkirchen wird der Veybach durch einen südlich der Ortslage verlaufenden Umfluter ergänzt. Dieser zweigt oberhalb des alten Umfluters vom Veybach ab, nutzt den bestehenden Durchlass unter der L178 und mündet auf der Höhe Johannesstraße in Euenheim wieder in den Veybach. Der bisherige Umfluter entlang der Von-Halt-Straße wird verfüllt, es verbleibt jedoch eine Mulde zur Ableitung von Oberflächenwasser.

Der Verlauf des alten Veybachs innerhalb von Wißkirchen und Euenheim bleibt erhalten, jedoch wird der Durchfluss bei einem einhundertjährlichen Hochwasser hier auf 4,5 m3/s begrenzt. Der Großteil des Hochwassers wird über das neue Gewässer südlich um die Ortslagen herumgeleitet. Durch die Anlage von Verwallungen werden die Überschwemmungsflächen in Richtung der angrenzenden Ortslagen begrenzt und somit der Hochwasserschutz für die bebauten Bereiche sichergestellt. Die neuen Gewässerabschnitte werden naturnah gestaltet und für Fische und andere Gewässerorganismen frei durchwanderbar hergestellt. Damit wird gleichzeitig das Ziel einer ökologischen Verbesserung verfolgt.

Die bestehende Brücke Euenheimer Straße über den Veybach-Umfluter hat nur eine sehr geringe Leistungsfähigkeit. Hier kann nur eine geringe Wassermenge durchgeleitet werden, sodass sich bei Hochwasser ein Rückstau vor der Brücke bildet. Daher sieht die Planfeststellung zum Veybachausbau als Maßnahme die Entfernung der Brücke vor. Die Stadt Euskirchen plant hier als Ersatz den Neubau einer Fuß- und Radwegebrücke mit einer größeren Spannweite und somit auch mit einer größeren Leistungsfähigkeit. (Foto: Erftverband)

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